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Jeepers Creepers - Es ist angerichtet

Jeepers Creepers - Es ist angerichtet

Ein Film von Victor Salva

Brüderchen (Justin Long) und Schwesterchen (Gina Philips) fahren auf einer einsamen Strasse irgendwo im Nirgendwo nach Hause. Wie es sich bei Geschwistern gehört streiten beide was das Zeug hält, doch bald ist keine Zeit mehr für kindisches Gezänke und Trish und Darry schreien nur noch Zeder und Mordio: ein scheinbar Irrer verfolgt die beiden mit einem Kleinlaster und macht Jagd auf die Studenten.

Der Einstieg ins Geschehen ist sehr gelungen. Jeepers Creepers setzt dabei auf einen langsamen Spannungsaufbau und lässt den Zuseher vorerst im Ungewissen, wer oder was die Bedrohung nun eigentlich ist. So fühlt man sich zunächst in ein Roadmovie alla „Joyride - Spritztour“ hineinversetzt, in dem ein Psychopath eine Gruppe von Teenagern verfolgt. Doch der Plot dieses Schockers ist anders gestrickt als herkömmliche Teenie-Horrorthriller, und so nimmt der Film nach der ersten Hälfte eine überraschende Wendung, in der das Geheimnis um den scheinbaren Straßenmörder enthüllt wird. Zwar wird „Jeepers Creepers“ gegen Ende zunehmend actionlastiger und verspielt damit sein Gruselpotenzial, er bleibt aber über dem Durchschnitt und überrascht mit seinem bösen Ende.
Ein weiterer Punkt für den Film sind auch die beiden Jungschauspieler, die weniger gestylt und geshapt sind als man dies von anderen Teeniefilmen gewohnt ist, und wie die beiden Studenten von nebenan rüberkommen. Vor allem Justin Long (er hat auch im Sequel zwei kurze Gastauftritte) spielt die Angst und Pan
ik sehr glaubwürdig.
Natürlich verhalten sich die Protagonisten genau so, wie man das eigentlich nicht tun sollte, und die Polizei will ihnen (was für eine Überraschung) nicht glauben, aber das gehört ja wohl schon zum Genre. Zudem nimmt sich der Film hierbei nicht ernst und spielt mit den Klischees (so fragt Trish Darry, warum sie sich just so dumm verhalten, wie man das aus Horrorfilmen gewohnt ist).

Die Special Effects sind im Original zwar noch nicht ganz so perfekt wie im Sequel, die Masken können sich aber trotzdem sehen lassen. So gibt es viel Blut, Torsos und abgetrennte Gliedmassen, die recht gelungen aussehen. Auch der Soundtrack macht Spass. Vor allem das Kinderlied "Hush Hush Here Comes the Bogey Man" (Henry Hall and his Orchestra) während des Abspanns, hat in diesem Kontext einen nur allzu sarkastischen Unterton.

Ein Kultfilm, der eine Mischung aus Trash, Roadmovie, Tenniehorror und Monsterfilm darstellt. Es ist zu fürchten, dass er mehr als nur ein durchschnittliches Sequel nach sich ziehen wird.


Eine Rezension von Florian Friedrich
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Daten zum Film
Jeepers Creepers - Es ist angerichtet Deutschland, USA 2001
(Jeepers Creepers )
Regie Victor Salva Drehbuch Victor Salva
Produktion Tom Luse, Barry Opper, J. Todd Harris
Darsteller Justin Long, Gina Philips, Jonathan Breck, Patricia Belcher
Länge 90 min FSK 16
http://www.mgm.com/jeeperscreepers/
Kommentare zu dieser Kritik
sagte am 16.10.2006 um 04:43 Uhr

ganz amüsantes filmchen.zum teil lustig zum teil gruslig zum teil spannend.
gegen ende etwas kitschig und als ganzes durchschnittlich.
die schauspielerische leistung fand ich ok, aber nicht wirklich super.
für ein zwei mal sehen ok, aber bitte nicht zuviel erwarten.
sagte am 16.10.2006 um 04:46 Uhr

vergass zu erwähnen : ein kultfilm finde ich das nie und nimmer.
sagte am 14.02.2007 um 18:22 Uhr

Auf jeden Fall ein Kultfilm...
Kann dieser Kritik in allen Punkten voll und ganz zustimmen. Außerdem: auch ganz gut geschrieben,macht Spaß zu lesen...
Florian TEAM sagte am 15.02.2007 um 00:14 Uhr

Danke :-)
Renee TEAM sagte am 20.03.2007 um 16:38 Uhr

Fand den Film durchaus gelungen. Jedenfalls kann ich mir den gleichnamigen Titelsong selbst in der beschwingtesten Version nicht anhören ohne ein leicht flaues Gefühl im Magen. :-) Allerdings gibt es zwischendurch auch ein paar schwächere Passagen, die die Spannung ein bißchen abfallen lassen. Aber eigentlich macht das die darauf folgenden Schockeffekte dafür immer ein bißchen wirkungsvoller.
Shikantaza sagte am 16.01.2009 um 09:11 Uhr

Ich hab den Film damals im Kino gesehen und war begeistert, während die beiden mitgekommenen Freunde fast schon sauer waren, "in was" ich sie denn da mitgeschleppt habe. In gewisser Weise hat der Film das Zeug zum Kult, weil er so abgedreht ist und zwischen Trash und Ernsthaftigkeit wandelt und eine gewisse Atmosphäre hat, die sich schwer einordnen lässt. Besonders gut finde ich, daß die Zuschauer möglichst lange im Dunkeln (im wahrsten Sinne des Wortes) gelassen werden, was eigentlich genau die Bedrohung ausmacht. Mit dem Lied am Schluss geht es mir auch so, daß dieses eigentlich fröhliche Lied mich gruselt, weil der Text so zynisch ist (in Bezug auf den Film). Die beiden Hauptdarsteller finde ich super. Den zwei Jahre später entstandenen zweiten Film finde ich platt und langweilig.

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