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Coach Carter

Coach Carter

Ein Film von Thomas Carter

Der strenge Ken Carter (Samual L. Jackson) übernimmt die Obhut über die Basketballmannschaft der Gettoschule Richmond. Diese ist nicht gerade bekannt für ihre guten Leistungen und besteht hauptsächlich aus Jungs, die aus ärmlichen Verhältnissen stammen. Carter will das Team mit seinen unkonventionellen Methoden zur Höchstleistung puschen und stößt zumindest anfänglich nicht gerade auf Gegenliebe.

Coach Carter ist ein weiterer belangloser Sportfilm mit dem Starbonus von Samual L Jackson. Eigentlich macht dieser Film nichts wirklich falsch. Er ist genau so aufgebaut wie ein typischer Sportfilm und kommt auch mit den dazugehörigen Emotionen auf, aber warum dann diese schlechte Bewertung?

Erstens, ist er zu lang, mit seinen 2 Stunden ist viel zu viel Film vorhanden. Des Öfteren wird das große Finale hinausgezogen. Folglich sind die die weiteren Basketballspiele nicht mehr wirklich spannend und öden an. Es gibt fast 3 Spiele, bei denen die Inszenierung so auf Spannung getrimmt ist, dass es spätesten beim Zweiten doch recht lächerlich kommt, wenn die „epische“ Musik wieder einsetzt.

Zweitens, ist die Story einfach viel zu altbacken. Mit jedem erdenklichen Klischee wird hier angetanzt, und man lässt auch ja keines aus, denn ansonsten würde ja auch keine Dramatik aufkommen. Wirklich, wirklich ärgerlich, denn die Grundgeschichte hätte durchaus genug Stoff geboten, um zumindest einen halbwegs vernünftigen Film zu machen.

Dr
ittens, und das ist auch der Grund, warum der Film vollkommen durchfällt, sind die Schauspieler einfach nur schlecht. Denn lässt man mal Samual L Jackson außer Acht, der wieder mal eine durchaus solide Leistung an den Tag legt, sind die anderen Schauspieler einfach irgendwelche dahergelaufenen MTV Jünger, die massive Probleme haben ihren Charakter vernünftig zu spielen. Da hätte man lieber auf bessere Darsteller gesetzt und nicht auf irgendwelche Backgrounddancer vom neuen Britney Spears Video.

Generell versprüht der Film viel zu viel MTV Charme. Die Leute sind alle total auf Getto gestylt und lassen auch permanent das penetrante Arschloch raushängen. Man vermisst schon richtig, dass irgendwer zum Rappen anfängt und verdeutlicht wie kacke das Leben ist. Natürlich sind die so schwachen Leistungen auch auf das miese Drehbuch zurückzuführen. Hier kommt alles vor, was man sich auch nur denken kann. Viele Streitereien, dramatische Zwischengeschichten, ein bisschen Herzschmerz und sogar ein „tolles“ Zitat von Nelson Mandela, welches vom Klassenrowdy vorgetragen wird, die anderen Schauspieler doof aus der Wäsche gucken lässt und somit ihr ganzes nicht vorhandenes Talent abfragt.

Ganz verloren ist de Film aber nicht, denn auch wenn es zu viele Basketballspiele gibt, sind diese durchaus spannend inszeniert. Es wird halt immer in der letzten Sekunde der entscheidende Punkt geschossen, damit man die Situation auf ein künstliche Art und Weise zuspitzt. Auch der gute Jackson, welcher ja der zentrale Punkt des Geschehens ist, kommt mit einer grundsoliden Leistung auf. Der harte aber gerechten Coach, der ja das gleiche durchgemacht hat wie sein Team wird von ihm solide gespielt.

Ne, ne so was braucht niemand mehr und normalerweise wäre dieser Film auch vollkommen untergegangen, wenn da nicht Jackson wäre. Durch den bekannten Namen wurde dieses „Meisterwerk“ auch tatsächlich als eines verkauft, und somit schaffte es dieses auch auf die große Leinwand. Eigentlich ein typischer Sonntagnachmittags – Fernsehfilm, der im Rahmen der Disney Filmparade läuft, aber hier musste man den Schwachsinn ja ins Kino bringen.

Eine Rezension von Stefan Hornig
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Daten zum Film
Coach Carter USA 2005
(Coach Carter)
Regie Thomas Carter Drehbuch Mark Schwahn, John Gatins
Produktion Paramount
Darsteller Samuel L. Jackson, Ashanti, Rob Brown, Robert Richard
Länge 136 min FSK ab 6
http://www.coach-carter.de
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