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Indiana Jones - Jäger des Verlorenen Schatzes

Indiana Jones - Jäger des Verlorenen Schatzes

Ein Film von Steven Spielberg

Wir schreiben das Jahr 1966, ein junger Mann unterschreibt einen Vertrag mit Columbia Pictures. Noch nicht ganz überzeugt von seiner Filmkarriere, geht er auf Nummer sicher und legt die Meisterprüfung als Zimmermann ab, um nebenbei ein bisschen Geld zu verdienen.
Natürlich bleiben die großen Rollen anfänglich noch aus, durch viele kleinere Auftritte hält er sich über Wasser. Für den richtigen Durchbruch benötigte es eben mehr als ein paar Nebenrollen. Durch die Weltraum Saga Star Wars, machte er sich endlich einen Namen, schon fast schien es, dass er als Han Solo in die ewige Filmgeschichte eingehen würde und dieses Image auch für immer mit sich tragen müsste. So erging es ja auch dem guten Luke und der schönen Prinzessin Lea, aber Han Solo hat nicht so leicht aufgegeben. Wer weiß, vielleicht war ihm das Weltall einfach zu langweilig? Und so kam es wie es kommen musste, denn nicht als Weltraumtechniker in einer weit, weit entfernten Galaxie ging er in die Geschichtsbücher ein, sondern als abenteuerlustiger, smarter und cooler Professor Jones.

Harrison Ford wurde mit der Rolle des Indiana Jones zu einem richtigen Kultschauspieler. Es gibt wohl keinen, der den Namen von dem bekannten Archäologen nicht kennt. So wird auch jedem, der schon mal irgendwie in Berührung mit dem Mainstreamkino gekommen ist, der unvergessliche Score von John Williams durch den Kopf schwirren.
Ja, Indy ist Kult, da kommt die Nostalgie wieder hoch und die Schwärmerei kann so
mit beginnen. In Gedanken an eine Zeit, als das Kino noch unverbraucht war, überall noch Unmengen an Ideen vorhanden waren und der gut Steven, zusammen mit seinem „Bestfriend“ George wusste, wie man einen Meilenstein kreiert.
Ich lehne mich sogar so weit aus dem Fenster und sage, dass die Indiana Jones Reihe das Unterhaltungskino neu definierte. Auf jeden Fall ist sie wesentlich mitverantwortlich, wie sich der Mainstreamstrom entwickelt hat.
Indiana Jones - Jäger des Verlorenen SchatzesIndiana Jones - Jäger des Verlorenen SchatzesIndiana Jones - Jäger des Verlorenen Schatzes
Der Archäologe Dr. Jones (Harrison Ford) ist ein Dozent an einer amerikanischen Universität, seine Studenten wissen aber nicht, dass er ein recht interessantes Doppelleben führt. Denn Abseits vom faden Professorenleben schmeißt er sich gerne in das ein oder andere Abenteuer. Wenn er mal auf freier Wildbahn ist, wird aus den konservativ anmuteten Professor Jones, der abenteuerlustige Indiana Jones. Seine nächste Exkursion geht nach Ägypten, wo er nach der Bundeslade von Moses, der die zehn Gebote dort platziert hat, sucht. Das Problem ist nur, das Adolf Hitler auch sehr an diesem kostbaren Gut interessiert ist, weil man durch dieses Artefakt angeblich unbesiegbar wird. So hat dieser seine Mannen unter der Aufsicht von Toht (Ronald Lacey) ausgesandt, um so schnell es geht diese mächtige „Waffe“ zu bergen. Nun liegt es an Indiana Jones, seinem Gefährten Sallah (John Rhys-Davies) und seiner Ex Freundin Marion (Karen Allen) die Bundeslade vor den Nazis zu finden.

„Indiana Jones – Jäger des Verlorenen Schatzes“ war der Startschuss für die Trilogie und schon bald wird klar, hier wurde alles richtig gemacht. Die mitreißende Story, die vielschichtigen Charaktere, das originelle Drehbuch, die wunderschönen Kulissen, die (für damalige Verhältnisse) außergewöhnlichen Effekte,... kurzum was Spielberg hier erschaffen hat ist der perfekte Blockbuster.
Harrison Ford hat wirklich eine grandiose Leistung zu Tage gelegt, selten hat es im weiteren Verlauf der Filmgeschichte einen sympathischeren Helden gegeben als Indiana Jones. Er verkörpert alles was einen Helden auszeichnet, vergisst dabei aber nicht auf seine menschlichen Wurzeln. Natürlich, ist er schlauer, gut aussehender und charmanter als jeder Durchschnittsbürger, noch dazu ist er ein Meister im Nahkampf und mit Waffen kennt er sich auch aus. Seine Lieblingshobbys sind „Nazis verprügeln“ und „Holde Jungfrauen retten“, aber die menschliche Seite ist permanent vorhanden. Oft ist er mit der Gesamtsituation überfordert und nicht selten wirkt er wie ein richtiger Tollpatsch. Besonders im Dritten Teil, wenn Indy auf seinen Vater trifft, ist vom strahlenden Helden nicht mehr viel zu sehen.

Ein weiterer Grund, warum Indiana Jones der ideale Unterhaltungsfilm ist liegt daran, dass der Spagat zwischen den verschiedenen Genres superbe gelungen ist. Tolle Action, verbunden mit bissigen Humor, kombiniert mit einer feurigen Liebesgeschichte, verfeinert mit dezenter Dramatik und um das Ganze abzurunden, gibt es noch einen Schuss Trash dazu. Das Letztere trifft besonders immer bei den Bösewichten zu. Denn was wäre Indiana Jones nicht ohne die Nazis, er würde wahrscheinlich ein weitaus unspektakuläres Leben führen. Im ersten Teil ist es ja der böse „Supernazi“ Thot(Ronald Lacey), welcher ihm das Leben schwer macht. Der verrückte Deutsche wirkt schön überzeichnet, man möchte fast meinen, dass er lediglich eine Charikatur eines durchgeknallten Nazis ist, doch er behält steht’s seine Würde, was dazu führt, dass ihn permanent eine bedrohliche Aura umgibt.
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Den Hauptreiz macht aber eindeutig die spannende Geschichte aus. Den das Besondere ist, dass Fiktion mit Realität vermischt werden, so begibt sich Professor Jones auf die Suche nach der Bundeslade und durchquert dabei den halben Globus. Durch den ständigen Schauplatzwechsel steigt auch die Abenteuerlust beim Zuschauer, man möchte immer wissen wo es als nächstes hingeht, auf welche Gefahren Indy trifft und welche Rätsel er zu lösen hat.
Ebenfalls nennenswert wäre wohl die Chemie zwischen Indiana Jones und Marion. Die beiden ergänzen sich wunderbar und liefern auch den ein oder anderen herrlich zynischen und flotten Dialog ab.

Was soll ich noch sagen, ich könnte noch ewig weiter schwärmen, Indiana Jones ist einfach klasse. Auch wenn sich das alles jetzt sehr übertrieben anhören mag und ich den Film durch eine Fanbrille betrachte, steht fest, das Steven Spielberg und George Lucas mit Indiana Jones das Kino revolutionierten.

Eine Rezension von Stefan Hornig
(16. Juni 2007)
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Daten zum Film
Indiana Jones - Jäger des Verlorenen Schatzes USA 1981
(Indiana Jones - Raiders of the lost Ark)
Regie Steven Spielberg Drehbuch Lawrence Kasdan
Produktion Lucasfilm / Paramount Pictures
Darsteller Harrison Ford, Karen Allen, Paul Freeman, Wolf Kahler, Ronald Lacey
Länge 115 min FSK ab 12
http://www.indianajones.com/
Filmmusik John Williams
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