Filmkritiken - von Independent bis Hollywood
 
1988 Filmkritiken | 10360 Personen | 3318 Kommentare  
 
Bitte wählen Sie

Email

Passwort


Passwort vergessen

> Neu anmelden


Auch interessant



Daybreakers
von Michael Spierig, Peter Spierig




Meist gelesen¹

1. 
La La Land  

2. 
Hacksaw Ridge - Die Entscheidung  

3. 
Inglourious Basterds  

4. 
The Hills Have Eyes II  

5. 
Manchester by the Sea  

6. 
Arrival  

7. 
Der Pate  

8. 
New Moon - Biss zur Mittagsstunde  

9. 
Martyrs  

10. 
Doctor Strange  
¹ gilt für den aktuellen Monat

Casinos im Film
  FILMSUCHE
  Sie sind hier: Filmkritiken > Laura Verklan, Tony Long, Colin Campbell, Douglas Cohen, Andrew Nock, Rob Beemer, Darryl Rehr, u.a. > Geheimnisse des Universums / Unser Universum
Geheimnisse des Universums / Unser Universum RSS 1.0


Geheimnisse des Universums / Unser Universum

Geheimnisse des Universums / Unser Universum

Eine Serie von Laura Verklan, Tony Long, Colin Campbell, Douglas Cohen, Andrew Nock, Rob Beemer, Darryl Rehr, u.a.

Ursprünglich ausgestrahlt unter dem Titel "GEHEIMNISSE DES UNIVERSUMS", Änderung des Titels zur DVD-VÖ.


Die wahrscheinlich unendlichen Weiten des Weltalls faszinieren den Menschen, seit er zum ersten Mal den Blick über die irdische Atmosphäre hinaus gewagt hat. Allein in unserem Universum gibt es jede Menge Unbekanntes zu entdecken, was darüber hinaus noch in anderen Universen warten mag, kann sich kaum Jemand vorstellen. Schon in der Milchstraße und ihren benachbarten Galaxien warten noch so viele Geheimnisse darauf, gelüftet zu werden, und so viele Rätsel verlangen noch nach einer Lösung, dass diversen Generationen von Wissenschaftlern eine Lebensaufgabe gesichert ist.

Die HISTORY-Serie "UNSER UNIVERSUM" hat es sich derweil zum Ziel gesetzt, den Durchschnittsbürger mit jenem Wissen zu versorgen, das die Forschung bereits jetzt anhäufen konnte. Die Dokumentationsreihe setzt sich mit der Geschichte und den physikalischen Kräften des Weltalls auseinander, stellt außerdem wissenschaftliche Theorien und Hypothesen vor und gibt Ausblicke auf das, was die Menschheit vielleicht in Zukunft beschäftigen wird. Die erste Staffel liefert dabei das Grundwissen, hier erfährt der Zuschauer alles über unser Sonnensystem und seine Planeten. Jeder der beeindruckenden Himmelskörper wird vorgestellt und in detailgenauen Animationen zum Leben erweckt. Was in Wirklichkeit so weit von uns entfernt ist, wirkt hier ganz nah. Einersei
ts ist diese Erfahrung atemberaubend und faszinierend, kann der Zuschauer hier doch Dinge beobachten, die sonst vor ihm verborgen sind. Doch andererseits wird man sich urplötzlich bewusst, wie wenig man von der großen weiten Welt um einen herum eigentlich weiß; welch winzigen Teil der eigene Lebensraum im Universum ausmacht; und wie unbedeutend die eigene Lebensspanne im direkten Vergleich zu kosmischen Zeitdimensionen ist.

In der zweiten und dritten Staffel geht es um spannende Phänomene in unserer näheren kosmischen Umgebung und an fernen Orten der Galaxis: Ist das Universum aus einem weißen Loch entstanden? Was ist die Milchstraße? Warum gibt es Mondphasen? Verdanken wir das Leben auf der Erde den Einschlägen von Asteroiden und Kometen? Was geschieht im Inneren eines Wurmlochs? Auf welche Abenteuer steuert die Raumfahrttechnik zu? Gibt es außerirdisches Leben? Hat der Mond Einfluss auf unser Verhalten? Was hat es mit dunkler Materie auf sich? Wie entstehen Polarlichter? Gibt es etwas Schnelleres als die Lichtgeschwindigkeit? Und existieren Paralleluniversen tatsächlich?

Fragen wie diese und viele mehr werden gestellt, jedoch nicht immer erschöpfend beantwortet. Die Serie versucht nicht, große Geheimnisse der Wissenschaft zu lösen, vielmehr soll dem Zuschauer elementares Wissen auf spannende und trotzdem seriöse Weise vermittelt werden. Bewiesene Fakten werden ebenso vorgestellt wie noch zu lösende Rätsel. Der Zuschauer erhält einen Einblick in die Arbeit von Astrophysikern und erfährt, was sie bereits wissen und wie viel mehr es noch zu entschlüsseln gilt. So werden auch gegensätzliche Theorien zur Entstehung des Universums und seiner Komponenten vorgestellt und erläutert, für eine Seite entscheidet sich die Serie dabei jedoch nicht. Das überlässt sie denen, die etwas davon verstehen – den Wissenschaftlern, die hier zu Wort kommen. Diese Expertenrunde besteht aus Physikern, Astrophysikern, Astronomen, Professoren für Planetologie und Planetare Geologie, verschiedensten NASA-Mitarbeitern sowie der Kuratorin des weltberühmten Griffith Observatory in Los Angeles. Und zwischendurch darf sogar ein Science-Fiction-Autor seine Meinung kundtun und den Zuschauer mit erstaunlichen Ideen verblüffen.

Schließlich wird es in Bezug auf die Themen der einzelnen Episoden wahrhaft apokalyptisch, als sich die Serie mit dem möglichen Ende unseres Universums beschäftigt: Wird unsere Welt dereinst in einer alles vernichtenden Explosion zugrunde gehen oder stirbt sie vielleicht doch den Kältetod? Eine solche Frage werden wir in unserer Zeit wohl nicht mehr beantworten können, doch allein das Anstellen von Hypothesen erweist sich als überaus spannend. Staffel 4 und 5 behalten diesen unheilvollen Grundton in vielerlei Hinsicht bei und beschäftigen sich unter anderem mit Todessternen, extremen Energien, dem irgendwann bevorstehenden, gewaltsamen Tod unserer Sonne und möglichen zukünftigen Kriegen, die mit Hightech im All geführt werden. Die Wissenschaftler sinnieren darüber, was geschehen würde, wäre unser Mond plötzlich einfach verschwunden; wenn riesige Asteroiden auf Kollisionskurs mit unserer Heimat gehen; wenn einer unserer planetaren Nachbarn der Erde aus irgendeinem Grund zu nahe kommt; oder wenn der Blaue Planet zwischen zwei schwarze Löcher geraten würde.

Solche Spekulationen sind faszinierend und erschreckend zugleich. Die gelungenen HD-Animationen lassen jede hypothetische Entwicklung vor dem Auge des Zuschauers Wirklichkeit werden und illustrieren die vorgestellten kosmischen Phänomene in mitreißenden Bildern. Die Ausführungen der Experten erläutern derweil jene rein theoretischen Zusammenhänge, welche auch die beste Computertechnik nicht sichtbar machen kann, und geben sogar den wildesten Phantastereien einen wissenschaftlichen Hintergrund. So gibt es zwar Vieles, was den Zuschauer erstaunt oder sogar skeptisch zurücklässt, doch gleichzeitig wird klar: Die grundlegenden Gesetze der Physik machen theoretisch Vieles möglich, was uns derzeit noch als reine Science Fiction vorkommen mag. Auch wenn sich manche Themen im Laufe der Staffeln wiederholen und diverse Animationssequenzen immer und immer wieder zur Illustration eingesetzt werden, ist der Aufwand für eine TV-Produktion noch immer beachtlich. "UNSER UNIVERSUM" liefert somit einen spannenden Blick in die Weiten des Weltalls und beweist die althergebrachte These, dass Wissen tatsächlich Spaß machen kann.

Die DVDs zu Staffel 1-4 sind bei Sunfilm/Tiberius Film erschienen und bereits im Handel erhältlich.

Eine Rezension von Nicole Goldstein
(14. Juli 2011)
    Geheimnisse des Universums / Unser Universum bei ebay.de ersteigern


Kommentar schreiben | Einem Freund empfehlen

Daten zur Serie
Geheimnisse des Universums / Unser Universum USA 2007 - ?
(The Universe)
Regie Laura Verklan, Tony Long, Colin Campbell, Douglas Cohen, Andrew Nock, Rob Beemer, Darryl Rehr, u.a. Drehbuch Laura Verklan, Douglas Cohen, Tony Long, Colin Campbell, Brittany Graham, Rebecca Graham, Rob Beemer, Andrew Nock, Darryl Rehr, Matthew P. Hickey u.a.
Produktion Douglas Cohen, Louis Tarantino u.a. (HISTORY, Flight 33 Productions) Kamera Tom Collins, Chris Raymond, Ken Stipe, Michael Mansouri u.a.
Länge bisher 64 Episoden à ca. 45 Min. (5 Staffeln) FSK keine Altersbeschränkung
Filmmusik Eric Amdahl
Erzähler Erik Thompson

Rezensions-DVDs freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Sunfilm.
Kommentare zu dieser Kritik

Kommentar schreiben | Einem Freund empfehlen

 

Impressum 




 
 
www.jeichi.com | CD-Kritiken | www.filmempfehlung.com
Horrorfilm News | Der Webvideo Markt | Kino Trailer
 
Sedo - Domains kaufen und verkaufen etracker® Web-Controlling statt Logfile-Analyse