Filmkritiken - von Independent bis Hollywood
 
2005 Filmkritiken | 10464 Personen | 3321 Kommentare  
 
Bitte wählen Sie

Email

Passwort


Passwort vergessen

> Neu anmelden


Auch interessant



Rocky Balboa
von Sylvester Stallone




Meist gelesen¹

1. 
Shazam!  

2. 
Metropolis 2000  

3. 
Inception  

4. 
Deadpool 2  

5. 
Cannibal Holocaust (Nackt und Zerfleischt)  

6. 
Der Pate  

7. 
Harry Potter und der Stein der Weisen  

8. 
Das Zeiträtsel  

9. 
Badlands - Zerschossene Träume  

10. 
7 Days  
¹ gilt für den aktuellen Monat

Casinos im Film
  FILMSUCHE
  Sie sind hier: Filmkritiken > Jess Franco > Jack The Ripper
Jack The Ripper RSS 1.0


Jack The Ripper

Jack The Ripper

Ein Film von Jess Franco

Im Zentrum dieser "Jack The Ripper"-Variante steht der mörderische Doktor Orloff (gespielt von Klaus Kinski), der tagsüber als guter Samariter den Armenarzt gibt und des Nächtens als Todesengel die Dirnen der Stadt ermordet.

Mit Kinski in der Rolle eines Psychopathen in einem Thriller konnte man eigentlich nichts falsch machen - oder?
Leider doch: Denn „Jack The Ripper“ ist geradezu Zeugnis einer in gewissem Maße verschenkten Chance und so gleichzeitig auch exemplarisch für die spätere Karriere Kinskis.
Dabei sind eigentlich alle Voraussetzungen für einen grundsoliden Streifen, wie z.B. ein feiner Cast (der neben K. auch noch Josephine Chaplin, Lina Romay und Herbert Fux, als Landstreicher, der dem mörderischen Geheimnis des Dr. Orloff auf die Spur kommt, aufweist), gegeben.

Wäre die eigentlich gute Ausgangshandlung zumindest etwas besser umgesetzt worden, hätte der Streifen das Zeug zum echten Kultklassiker - so bleibt er jedoch nur als Fußnote im Gesamtwerk Kinskis in Erinnerung, ist er es doch der den ganzen Schauwert des Filmes allein trägt.
Man merkt einfach zu jeder Minute, wie wenig Budget zur Verfügung stand und wie rasch der Film heruntergekurbelt wurde.

Jess Francos Signatures sind natürlich wieder mit dabei, wie etwa die nervöse Kamera, die schon Werke wie „Vampyros Lesbos“ veredelte.
Doch letztlich nützt es alles nichts: zu schlecht sind die Gore-Effekte (Schaufensterpuppe mit roter Farbe l
ässt grüßen) und vom nicht vorhandenen Spannungsbogen will ich gar nicht erst reden.
Allzu bieder kommt der Streifen stellenweise daher - was für Franco-Verhältnisse doch eher ungewöhnlich ist, zumal der Film selbst mit Sleaze geizt....

Wo der Film an sich also weniger überzeugen kann, da trumpft die ausgezeichnete DVD - Umsetzung von ASCOT ELITE auf: Eine für das Alter des Films hervorragende Bildqualität, interessante Boni wie z.B. ein Jess Franco - Featurette und ein geniales Menü, das mit einem der Markenzeichen Kinskis, seinem durchdringenden Blick und den zuckenden Augen arbeitet, überzeugen den Fan.

Für den Kinski-Sammler und Komplettisten ist und bleibt „Jack The Ripper“ trotz aller Kritik eine Anschaffung wert.

Credit und Copyright Coverfoto/Coverimage:
Ascot Elite Home Entertainment

Eine Rezension von Anatol Holzbauer
(03. Januar 2009)
    Jack The Ripper bei ebay.de ersteigern


Kommentar schreiben | Einem Freund empfehlen

Daten zum Film
Jack The Ripper BRD/Schweiz 1976
(Jack the Ripper)
Regie Jess Franco Drehbuch Jess Franco
Produktion Erwin C. Dietrich
Darsteller Klaus Kinski, Lina Romay, Josephine Chaplin, Herbert Fux
Länge 92 FSK 18
Kommentare zu dieser Kritik

Kommentar schreiben | Einem Freund empfehlen

 

Impressum 




 
 
www.jeichi.com | CD-Kritiken | www.filmempfehlung.com
Horrorfilm News | Der Webvideo Markt | Kino Trailer
 
Sedo - Domains kaufen und verkaufen etracker® Web-Controlling statt Logfile-Analyse