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The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen

The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen

Ein Film von Alexandre Aja

Mitten in der Wüste von Neu-Mexiko. Die Sonne brennt unbarmherzig vom Himmel. Die Familie Carter fährt auf dem Weg in Ihren Urlaub mitten durch das Nichts, kilometerweit nur Sand, Steine und Gestrüpp. Der einzige Mensch, dem sie begegnen, ist der alte Tankwart Lizard (Robert Joy), der der Familie zu einer Abkürzung abseits der Straße rät. Was die Carters jedoch nicht ahnen: die vermeidliche Abkürzung führt mitten in ein altes Atomtestgebiet, in dem eine Horde hungriger und mordlüsterner Mutanten haust. Die einstigen Minenarbeiter, die trotz der Atomtests Ihre Siedlung nicht verlassen wollten, sind nun mehr blutrünstige Tiere als Menschen, die in den Touristen eine willkommene Zwischenmahlzeit sehen.
Als die Carters einen von den Mutanten verursachten Unfall haben machen sich der Familienvater Bob (Ted Levine) und sein Schwiegersohn Doug (Aaron Stanford) in verschiedene Richtungen auf den Weg, um Hilfe zu holen, wobei Bob von den Mutanten entführt wird. Bobs Sohn Bobby (Dan Byrd) ist der Erste, dem das Ganze allmählich komisch vorkommt, nicht zuletzt aufgrund der Nervosität seiner beiden Hunde. Als er einen der Beiden brutal ermordet auffindet ist es jedoch bereits zu spät. Die Mutanten töten den Vater, greifen den Wagen an und töten sowohl die Mutter (Kathleen Quinlan) als auch Lynne Carter (Vinessa Shaw), die sowohl Dougs Frau als auch Bobbys älteste Schwester war. Als Doug erkennt, dass die Mutanten auch noch sein Baby entführt haben, macht er sich zusammen mit Bobby
s Hund auf den Weg ins Lager der Mutanten, während Bobby mit seiner Schwester Brenda (Emilie de Ravin) beim Wagen bleibt. Eine blutige und nervenaufreibende Befreiungsaktion beginnt, bei der Doug ein ums andere Mal haarscharf dem Tod entrinnt…

„The Hills Have Eyes“ ist ein Remake des 1977er-Klassikers von Wes Craven, der seinerzeit einen Meilenstein der Horrorfilmgeschichte schuf. Regisseur Alexandre Aja, der bereits mit „High Tension“ (2003) Genreerfahrungen sammelte, schafft es, den Zuschauer in eine bizarre Welt aus Isolation, Gewalt und Ausweglosigkeit zu führen, in der die Spannung stetig steigt und der Zuschauer keine Sekunde allein gelassen wird. Der dezente, sehr stimmungsvolle Soundtrack trägt ebenso dazu bei wie die brillante Kameraführung und die sehr guten schauspielerischen Leistungen der Protagonisten, allen voran Aaron Stanford als mutantentötender Vater auf der Suche nach seinem entführten Kind. Die Teils derben Gewaltszenen mögen manchen zu extrem sein, allerdings ist „The Hills Have Eyes“ auch ein beinharter Horrorstreifen, der bereits an der Grenze zum Splatter steht und somit absolut nichts für Zartbesaitete ist. Wer sich davon nicht abschrecken lässt bekommt 1 ¾ Stunden voller Spannung, Horror und Schockeffekte am Band, verpackt in einen mehr als würdigen Genrevertreter, der dem Original in nichts nachsteht.

Tipp: Fans schauen sich die jüngst veröffentlichte, eine Minute längere „Uncut“-Version an.

Eine Rezension von Christopher Baus
(13. Februar 2007)
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Daten zum Film
The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen USA 2006
(The Hills Have Eyes)
Regie Alexandre Aja Drehbuch Wes Craven, Grégory Levasseur, Alexandre Aja
Produktion Peter Locke, Wes Craven
Darsteller Aaron Stanford, Dan Byrd, Emilie de Ravin, Ted Levine, Kathleen Quinlan, Vinessa Shaw, Robert Joy
Länge 107 min. FSK keine Jugendfreigabe
http://www.the-hills-have-eyes.de/
Kommentare zu dieser Kritik
Florian TEAM sagte am 13.02.2007 um 15:32 Uhr

Interessant auch wegen seiner Darstellung des Familienlebens und der damit verbundenen Kritik. Der republikanische Vater, das gemeinsame Gebet der Familie, das bis auf die Eltern niemanden freut, der demokratische Schwiegersohn, der vom Pazifisten zum Krieger wird, hier knüpft das Remake an Wes Cravens Konzept an und hat großen Respekt vor dem Original.

Böse ist auch das Bild des Mutanten mit Wasserkopf, der vor der Flimmerkiste sitzt und die amerikanische Hymne singt (vielleicht eine Abrechnung mit der reaktionären Politik, oder einer verrotenden Gesellschaft?). Gerade diese Symbolik und Doppeldeutigkeit lassen "The Hills Have Eyes" aus der Massenwaare des Hollywood-Horrors hervorstechen und machen ihn auch auf einer anderen Ebene hochinteressant. Man merkt, dass hier ein europäischer Regisseur im Regiestuhl saß.
Bastian TEAM sagte am 14.02.2007 um 00:05 Uhr

Der beste Film ALLER Zeiten...naja, nicht ganz. Aber auf jeden Fall ein ziemlich gut in Szene gesetzter Schocker!
Shikantaza sagte am 14.01.2009 um 23:18 Uhr

Sehr gut beschrieben :o) Die Gesellschaftskritik hab ich ebenfalls so wahrgenommen, fand diese allerdings ein bisschen platt. Aber gut, daß so etwas Raum in einem Hollywood-Streifen findet, und das in einem Genre, welches teilweise selbst relativ konservativ (nicht im politischen Sinne) ist.
Nach "High Tension" hatte ich von dem Regisseur einen großen Wurf erwartet, den er auch brachte. Schade, daß er mit "Mirrors" deutlich nachliess - ich finde, da hat er sich sehr schnell ans eigene Denkmal gepieselt...
Shikantaza sagte am 14.01.2009 um 23:18 Uhr

ach so, die sterne..... ;o)
sagte am 04.07.2009 um 02:26 Uhr

Die Kritik ist miserabel geschrieben.
Renee TEAM sagte am 08.08.2009 um 12:30 Uhr

Wer sich noch kein eigenes Bild machen konnte: heute Abend gibt es ab 22:25 Uhr beide Teile auf RTL.

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